Landschnecken

Landschnecken

Allgemeine Informationen zu Landschnecken:

Bei Landschnecken handelt es sich, wie der Name bereits vermuten lässt, um Schnecken-Arten, welche sich bevorzugt an Land aufhalten. Sie werden der Gattung der Weichtiere (Mollusca) zugerechnet. Bei den Schnecken gibt es Vorderkiemer-, Hinterkiemer und Lungenschnecken. Die Landschnecken zählen ausnahmslos zu den Lungenschnecken. Landschnecken treten, je nach Art und Unterart, mit oder ohne Schneckenhaus in Erscheinung. Man spricht hierbei von den sogenannten Gehäuseschnecken und den Nacktschnecken. DIE Landschnecke gibt es nicht. Im Gegenteil! Die Tiere zeichnen sich durch eine immense Artenvielfalt aus. Weltweit sind nahezu 35.000 unterschiedliche Landschnecken-Arten verzeichnet. Alleine in Deutschland leben ungefähr 250 verschiedene Arten. Die Weichtiere halten sich im Regelfall in Bodennähe auf und ernähren sich von Pflanzen, Pilzen oder Aas.

Die artgerechte Haltung und Pflege von Landschnecken in einem Terrarium:

Die Entdeckung der Langsamkeit. Immer mehr Tierliebhaber geben sich mit Hund, Katze, Hase und Co. nicht mehr zufrieden. Der Trend geht immer mehr zu Exoten und Terrarientieren. Neben Schlangen, Geckos oder Insekten erfreuen sich auch Landschnecken stetig wachsender Popularität. Tendenz steigend! Insbesondere Achatschnecken (Achatina fulica), Trompetenschnecken (Subulina sp. Nigeria) oder Flammende Hausschnecken (Limicolaria flammea) sind ganz groß im Kommen. Landschnecke sollten, im Gegensatz zu den Wasserschnecken, in einem Terrarium gehalten werden. Landschnecken sind friedliche und freundliche Haustiere. Sie bereiten nur wenig Arbeit und stellen kaum Wünsche oder Anforderungen an ihr Umfeld. Sie eignen sich aus eben diesem Grund hervorragend für Anfänger oder Einsteiger in die interessante Welt der Terraristik. Obgleich Landschnecken sehr langsam sind, benötigen die bewegungsfreudigen Tiere sehr viel Freiraum. Ein Terrarium mit den Abmessungen 30 x 30 x 30 cm ist die ideale Lösung für Sie und Ihre Tiere. Wichtig ist, dass besagtes Behältnis über eine gute Durchlüftung verfügt und mit einer dafür vorgesehenen Abdeckung gesichert ist. Die kleinen Kletterkünstler würden ansonsten ausbrechen. Landschnecken halten sich im Regelfall in Bodennähe auf. Aus eben diesem Grund ist der Bodengrund im Terrarium sehr wichtig. Geeigneter Bodengrund wäre beispielsweise Lehm, Humus oder Torf. Auch Landschnecken brauchen gelegentlich mal eine Pause und sehnen sich nach einem „ruhigen Örtchen“. Zum Wohle der Tiere sollten im Terrarium vereinzelte Verstecke und Unterschlüpfe vorherrschend sein. Beobachtungen haben ergeben, dass in erster Linie Äste, Holz, Wurzeln oder Korkrinde von den Tieren sehr gut angenommen werden. Landschnecken haben es gerne warm und feucht. Die Exoten bevorzugen Temperaturen zwischen 21 und 23 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit von mindestens 95%. Zur Verbesserung der Luftfeuchtigkeit im Terrarium ist es ratsam, das Behältnis sowie die Tiere in regelmäßigen Abständen mit Wasser einzusprühen. Die artgerechte Fütterung und Ernährung von Landschnecken gestaltet sich als ein einfaches Unterfangen. Die Tiere fressen nahezu alles. Insbesondere bei Obst oder Gemüse greifen sie beherzt zu. Ganz oben auf dem Speiseplan stehen Salat, Äpfel, Gurken oder Beeren. Bei der Fütterung ist es wichtig, dass Sie es nicht zu gut mit Ihren Lieblingen meinen. Zu große Portionen würden nur verfaulen und das Terrarium verunreinigen. Des Weiteren ist es wichtig, dass die Landschnecken stets ein wenig Calcium vorfinden. Dies dient zur Stärkung des Gehäuses. Wenn Sie diesen kleinen aber feinen Haltungsleitfaden beherzigen kann gar nichts schief gehen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Landschnecken und freuen uns auf Ihren nächsten Einkauf bei interaquaristik.de.