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Zwergbuntbarsche aus Südamerika

Wir möchten Ihnen heute eine ganz besondere Fischart vorstellen, die bei Aquarianern sehr beliebt ist, über die viele Fischfreunde aber noch recht wenig wissen: Die Zwergbuntbarsche, mit ihrem lateinischen Namen als Zwergcichliden bezeichnet. Folgend werden wir Ihnen diese wunderschönen Zierfische aus Südamerika etwas näher bringen. Sie werden dann besser verstehen, was sie so faszinierend macht. Ihr farbenprächtiges Aussehen macht sie so beliebt, und unter guten Bedingungen kann man bei manchen Arten der Zwergbuntbarsche die ganze Palette an Verhalten im Aquarium beobachten - vom Sozial- und Paarverhalten bis zur Brutpflege. Am Ende erfahren Sie auch, welche Zwergbuntbarsche Sie bei uns für Ihr Aquarium erwerben können.

Der Kakadu-Zwergbuntbarsch

Der Kakadu-Zwergbuntbarsch ist einer der beliebtesten Zwergbuntbarsche

Zwergbuntbarsche aus Südamerika - die bunten Vögel der Unterwasserwelt

Seit Generationen schwärmen Aquarianer und auch Wissenschaftler von diesen kleinen, bunten Fischen. Die Zwergcichliden leben überwiegend in Südamerika und sind nicht einfach systematisch einzuteilen. Die größte Gemeinsamkeit in dieser Einteilung ist, wie der Name Zwergbuntbarsche oder Zwergcichliden schon ausdrückt, ihre geringe Größe (unter 10 cm) im Gegensatz zur Gruppe der Großcichliden. Daher kommt es, dass die Zwergbuntbarsche auch unterschiedliches Verhalten zeigen, unterschiedliches Gewässer brauchen und mit unterschiedlichem Anspruch für das Heimaquarium geeignet oder eher nicht geeignet sind. Die verbreitetste Untergruppe der südamerikanischen Zwergbuntbarsche sind die Apistogramma. Einen seiner Vertreter, den Apistogramma cacatuoides oder auch Kakadu-Zwergbuntbarsch, werden wir Ihnen stellvertretend gleich etwas genauer vorstellen. Weitere Untergruppen sind bekannt unter den Namen Dicrossus (Schachbrettcichliden), Laetacara (Tüpfelbuntbarsche), Mikrogeophagus (Schmetterlingsbuntbarsche) und die Nannacara (Glänzende Zwergbuntbarsche). Manche dieser Zwergcichliden bevorzugen stehendes oder langsam fließendes Wasser, manche brauchen Sandgrund oder viele Wasserpflanzen, andere wiederum Gewässer mit viel Falllaub. Dies ist für die Gestaltung des Aquariums als Heim für solche Zwergcichliden natürlich zu berücksichtigen.

Der bekannte Schmetterlingsbuntbarsch

Auch seit Jahrzehnten ein beliebter Zwergbuntbarsch: Der Schmetterlingsbunbarsch (Microgrohpagus ramirezi)

Ein Blick auf die Untergruppe Apistogramma der Zwergcichliden

Die Gattung Apistogramma der südamerikanischen Zwergcichliden ist schon recht lange, nämlich über 100 Jahre, bekannt und beschrieben worden, unter anderem von einem amerikanischen Biologen namens Reagan. Diese Fische bevölkern das gesamte Amazonasgebiet. Die Unterarten sind manchmal nur auf einem begrenzten Gebiet verbreitet. Andere haben wiederum ein sehr großes Areal, in dem sie zu finden sind. Alles Wassertypen des Amazonas (Klar-, Weiß-, Schwarz- und Mischwasser) können so ihre Heimat sein. Zwergbuntbarsche fallen auch durch sogenannten Geschlechtsdimorphismus auf: Das meint, dass Männchen meist bis doppelt so groß sind wie Weibchen. Außerdem sind sie deutlich kräftiger und bunter gefärbt, Weibchen bleiben unscheinbarer, nur in der Brutzeit zeigen sie aber dann eine gelbliche Färbung, durchzogen von Längs- und Querstreifen in Schwarz. Viele der Apistogramma gelten in der Aquariumshaltung als anspruchsvoll. Sie brauchen saures Wasser (pH-Wert 5,5 -6) mit geringer Härte (weniger als 4 Grad dGH). Manche aber, und eben auch der schon erwähnte Apistogramma cacatuoides gehört dazu, sind weniger wählerisch: Sie mögen neutrales Wasser (pH um 7) und mittelhartes Wasser (10 - 15 Grad dGH). Das macht gerade diese bei Aquarianern so beliebt.

Schmetterlingsbuntbarsch in blau

Es gibt den Schmetterlingsbuntbarsch auch in blau...

Bühne frei für die Kakadu Zwergbuntbarsche (apistogramma cacatuoides)

Bei uns kennt man diese Art der Zwergbuntbarsche seit 1950. In der Wissenschaft von Hoedemann beschrieben, wurde dieser kleine bunte Kerl im Jahre 1961 schon einmal für kurze Zeit unter einem falschen zweiten Namen klassifiziert. Auch Wissenschaftler können irren! Heute ist aber wieder klar, was man bekommt, wenn man einen Kakadu Zwergbuntbarsch haben möchte. Die Männchen sind 8 - 10 cm lang und schimmern in Braun und Grau mit Variationen zu Gelb und Grün. Ein breiter, schwarzer Streifen ziert die Körpermitte. Am auffälligsten sind die verlängerten ersten Hartstrahlen ihrer Dorsale, die wie eine kleine Haube wirken und so in optische Anlehnung an den Kakadu mit seinem Federkopfschmuck zur Namensgebung beitrugen. Im Amazonasgebiet Perus und in Brasilien ist ihre Heimat. Sie lieben Waldbäche, die dunklen Boden mit reichlich totem Holz und hoher Falllaubschicht haben. Diese bieten Schutz vor Fressfeinden wie Raubfische, aber auch vor Vögeln. Männchen beanspruchen ein Großrevier, in dem sie mit mehreren Weibchen leben, sie sind also polygam. Die Brutpflege erledigen die Weibchen alleine. Diese sind Höhlenlaicher.

Goldener Schmetterlingsbuntbarsch

...und als goldene Farbvariante.

Ein ideales Aquarium für die Kakadu Zwergbuntbarsche

Um diesen wunderbaren Zwergcichliden gerecht zu werden in der Haltung und eventuell auch die Fortpflanzung erleben zu können, braucht man ein Aquarium mit Mindestlänge von 80 cm. Es sollte Sand enthalten, den diese Fische gerne "zerkauen" und Kleinstlebewesen als Nahrung ausfiltern. Eine gute Struktur mit Wurzeln, Höhlen und vielen Blättern von Eichen oder Buchen sollten gegeben sein. Grünpflanzen als Versteckmöglichkeit sind ebenso wichtig wie Abschattung durch Schwimmpflanzen. Bei zu viel Licht werden diese Zwergcichliden sonst leider sehr scheu.
Vergesellschaften lassen sich nur die Zwergbuntbarsche, die gleiches Wasser und gleiche Bedingungen mögen. Auch Salmler passen manchmal gut dazu. Die Größe des Aquariums ist sehr entscheidend: In 100 Liter Wasser sollten sich nicht mehr als 80 cm Fisch tummeln, bei einer Große von 8 - 10 cm als nicht mehr als 10 Fische.
Füttern Sie Zwergcichliden am Besten im Wechsel mit Frostfutter und Lebendfutter wie kleinen roten Mückenlarven.
Es wird gemeinhin empfohlen, gemäß des erwähnten Verhaltens ein Männchen mit mehreren Weibchen zu halten. Es hat sich aber gezeigt, dass in kleinen Aquarien die Paarhaltung gut funktioniert und sogar die bessere Alternative ist. Weibchen werden während der Laichzeit sehr dominant und aggressiv. Nicht selten kostet das rangniedere Weibchen das Leben. Die Kakadu Zwergbuntbarsche sind mit anderen Fischen, die ähnliche Bedingungen brauchen, gut zusammen zu halten, da sie ansonsten recht friedliche Zeitgenossen sind. In deutlich größeren Aquarien können dann auch mehrere männliche und weibliche Kakadu Zwergbuntbaresche gehalten werden: Wenn genug Ausweich- und Versteckplatz vorhanden ist, gehen die Rangkämpfe unter zwergcichliden glimpflich ab. Es ist spannend zu beobachten, dass unterlegene Männchen sich als Schutz vor dominanten Männchen die Färbung der weiblichen Fische "zulegen". Eine zweifelhafte Strategie: Nun haben sie die weiblichen Artgenossinnen zum Feind!

Brutpflege - ein einmaliges und besonderes Aquariumereignis

Bei Aquarianern ist es wie bei vielen anderen Tierfreunden auch: Das Wunder der Fortpflanzung und Vermehrung ist ein Ereignis besonderer Art, dass sich im Aquarium auch recht gut beobachten lassen kann, gerne auch von Kindern. Bei Fischpaaren ist es meist so, dass sie erstmals ihre Umgebung erkunden. Alle Ecken, Winkel und Höhlen werden begutachtet. Es scheint, als werde das traute Heim für die Aufzucht des Nachwuchs gesucht. Wenn es soweit ist, färben sich die Weibchen in ein kontrastreiches Gelb-Schwarz. Man kann in Folge eine Art ritualisiertes Balzverhalten beobachten. Das Weibchen sucht schließlich den Brutplatz aus, worin es ihre Eier ablegt. Das Männchen befruchtet diese Eier mit seinen Spermien. Es kommt vor, das die gewählte Höhle für das männliche Tier zu klein ist. Dann wedeln die männlichen Zwergbuntbarsche ihre Spermien mit der Flosse in die Höhle. Die Weibchen verlassen die Höhle jetzt nur noch ganz selten. Die Jungfische schlüpfen nach vier bis fünf Tagen. Etwas später verlassen die Jungfische mit der Mutter die Höhle und erkunden meist zunächst den Boden. Die Mutter bewacht ihre Kleinen ständig und verjagt auch den Vater, wenn er sich nähert. Nach zwei Wochen lässt die Brutpflege nach, nach vier Wochen verschwindet die besondere Brutpflegefärbung des Weibchens. Die Jungfische sind jetzt 1 - 1,5 cm groß und schon so autonom, dass sie schon erste Revierkämpfe aufführen.

Panduro-Zwergbuntbarsch

Auch ein prächtiger Aquarienbewohner: Der Panduro-Zwergbuntbarsch.

Welche südamerikanischen Zwergbuntbarsche wir meist im Angebot führen

Dieser sehr gefragte Art unter unseren Zwergcichliden ist Ihnen jetzt schon etwas vertrauter geworden:

Aus der gleichen Gruppe der Apistogramma sind diese vorrätig:

Aus der Untergruppe der Nannacara führen wir diesen:

Diese selteneren Zwergcichliden bekommen Sie auch bei uns:

Hier gelangen Sie zum Angebot an Zwergbuntbarschen und anderen südamerikanischen Cichliden im Shop...

 

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